Initiative PVCplus

Die Initiative PVCplus ist ein Zusammenschluß von bisher rund 40 Unternehmen der PVC-Branche

 

Sie versteht sich als Informationszentrum und gemeinsames Forum dieses Wirtschaftszweiges. Zu den Gründern der Initiative gehören weltweit agierende Chemieunternehmen genauso wie mittelständische PVC-Verarbeiter. Die Aufgabe der Initiative ist es, über die Vorzüge des Werkstoffs PVC zu informieren, kritische Fragen zu beantworten und bestehende Bedenken auszuräumen. Hierzu hat die Initiative eine Anzeigen- und Informationskampagne gestartet.

 

Die gegenwärtige Diskussion über den Werkstoff PVC ist durch ein Mißverhältnis von sachlichem Informationsstand und öffentlichem Bewußtsein geprägt. Während die PVC-Industrie ökonomisch wächst, ökologisch immer weniger Angriffsfläche bietet und technisch ein fraglos zukunftsfähiges Produkt bietet, verharren große Teile der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik weiterhin in einer grundsätzlich ablehnenden Haltung.

Die PVC-Branche ist ein gutes Beispiel für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland. Speziell die Vielzahl mittelständischer Betriebe macht vor, wie es heute gelingt, Arbeitsplätze zu schaffen.

 

Trendwende pro PVC zeichnet sich ab

In letzter Zeit zeichnet sich jedoch eine Trendwende ab: Über die Hälfte der deutschen Bevölkerung hält PVC nach einer neueren Allensbach-Umfrage für einen Kunststoff, der auch in Zukunft wichtig sein wird. Die Zeit pauschaler Angriffe auf den Werkstoff PVC ist also vorbei. Anstelle der bisher üblichen Polemik ist wieder eine Diskussion gefragt, die Vorzüge und Probleme sachlich abwägt.

 

Mit der Gründung der Initiative PVCplus schafft die PVC-Branche eine Plattform für diese Diskussion. Das Aufgabenfeld der Initiative umfaßt alle Fragestellungen im Umfeld des Werkstoffs PVC. Vorrangiges Ziel ist es dabei, über die umfassenden Vorzüge dieses Materials zu informieren. Dies schließt die technische Überlegenheit, das Innovationspotential und die Wirtschaftlichkeit des Werkstoffs PVC ebenso ein wie seine Umweltverträglichkeit.

 

Ausbau der Kapazitäten

"PVC wird wesentlich häufiger eingesetzt, als die Diskussion um den Werkstoff in den vergangen Jahren vermuten ließ", sagt Werner Preusker, Sprecher der Initiative: 1999 wurden in Deutschland zirka 1,68 Millionen Tonnen PVC hergestellt und verarbeitet. Die Anzahl an PVC-Fenstern habe sich beispielsweise zwischen 1989 und 1999 verdoppelt. Der Absatz an Rohren habe im selben Zeitraum um 50 Prozent zugenommen. Verarbeiter und Rohstoffhersteller bauen ihre Kapazitäten aus, wie derzeit in Wilhelmshaven und Schkopau. "Den meisten Verbrauchern ist die Vielzahl der Anwendungen von PVC nicht bewußt.

 

Wir möchten mit der Initiative und der Anzeigenkampagne zeigen, was PVC für das Leben eines jeden einzelnen schon heute bedeutet", erläutert Werner Preusker.

 

PVC hat Konjunktur

Die PVC-Industrie zählt zu den wenigen Wachstumsbranchen in Deutschland. Rund 100.000 Arbeitnehmer erwirtschaften in der PVC-Produktion und -Verarbeitung einen Jahresumsatz von fast 20 Millarden Mark. Tendenz: weiter steigend! Es werden neue Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen. Vor allem in der Kunststoffverabeitung bei mittelständischen Firmen und Kleinbetrieben.

 

Experten prognostizieren auch weit über das Jahr 2000 hinaus einen wachsenden Bedarf an PVC-Produkten. Haushalts-, Sport- und Freizeitartikel aus PVC gehören längst wie selbstverständlich zum modernen Lebensstil. Kontinuierlich hohe Nachfrage herrscht auch in der Automobil-Industrie. Zum Ausbau der Telekommunikationsnetze werden zukünftig große Mengen PVC-ummantelter Kabel benötigt. Günstig für PVC am Bau wirkt sich der weiterhin hohe Renovierungsbedarf in den neuen Bundesländern und in Osteuropa aus. Hier sind vor allem die langlebigen PVC-Fenster und die leicht verlegbaren PVC-Rohre gefragt.

 

Kurz: Das alles klingt auch auf lange Sicht nicht nach Kurzarbeit!