Der Trabi – auch mit Motorhauben aus PVC (WPC!)
+ November 2009
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Aus Anlass des 20 jährigen Mauerfalljubiläums präsentierte das Deutsche Museum im Verkehrsmuseum einen Pionier des DDR Fahrzeugbaus mit dem Vortrag "Der richtige Werkstoff zur richtigen Zeit". Dr. Werner Reichel, Leiter der Kunststoffentwicklung zeigte in seinem Vortrag anschaulich die Schwierigkeiten, mit denen Ingenieure in der DDR beim Fahrzeugbau zu kämpfen hatten. […] Eine Arbeitsgruppe zur Entwicklung eines Werkstoffes, der für den Karosseriebau geeignet ist, wurde gegründet. Das Schema zeigt ein PVC, das im Nassabsaugverfahren in ein Sieb abgeformt wurde, wodurch ein Rohkörper entstand. Es handelte sich um PVC als Bindemittel und Holzschliff als Faserstoff. Aus diesem Werkstoff wurden etwa 8000 Stück Motorhauben für den F8 produziert. Das große Problem dabei war, dass dieser PVC-Stoff nicht in normalen Pressformen verarbeitet werden konnte, da der PVC Stoff thermoplastisch ist und nach jedem Pressvorgang abgekühlt werden musste.
http://www.der-oldtimer-guide.com/oldtimer/DE/news/index.php?Seite=247




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